Das Wort „Pubertät“ wird fast immer im Zusammenhang mit dem Wort „Krise“ benutzt. Als ob die Pubertät eine Krankheit wäre, die es zu heilen gilt. Schön wäre es, wenn es einen Impfstoff dagegen gäbe! Denn unsere Kinder sind in dieser Zeit oft anstrengend: ständig müde, nicht aus dem Bett zu bekommen, schlechte Laune, depressive Stimmung, Konzentrationschwierigkeiten, Lustlosigkeit. Sie treiben uns zum Wahnsinn und wir sind oft mit unserem Latein und unseren Nerven am Ende!

In der Familientherapie unterstütze ich Eltern, Mütter oder Väter darin, Antworten auf folgende Fragen zu finden:

Geht es noch darum, unsere Tochter zu erziehen oder vielmehr sie in die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihrer Autonomie zu begleiten?

In wie fern kann ein neuer Blick auf unseren Sohn die Qualität der Beziehung positiv beeinflussen?

Wie können wir mit unserem Sohn anders als bisher kommunizieren?

Wie können wir unsere neue Rolle als Eltern einer Heranwachsenden leben und gestalten?

Was wollen wir eigentlich unsere Tochter an Werte vermitteln? Sind wir uns darin einig?

Was haben wir bisher erreicht? Was läuft gut? Wie können wir mehr davon erreichen?

Wie gehen wir mit Konflikten um? Wie können wir trotz Streits und Meinungsverschiedenheiten mit unserem Sohn in Kontakt mit ihm bleiben?